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WingTsun (WT)
Das Leung Ting WingTsun Selbstverteidigungssystem ist eine alte chinesische Kampfkunst die vor ca. 300 Jahren der Legende nach von einer chinesischen Nonne entwickelt wurde, um sich gegen kräftemäßig überlegene Angreifer effektiv zur Wehr setzen zu können. Über viele Generationen wurde dieses Familiensystem verbessert und verfeinert und ist heute nun eine der effektivsten waffenlosen Selbstverteidigungskünste. Alle Techniken die den SchülerInnen gelehrt werden sind absolut realistisch und kompromisslos.
Es gibt keine Akrobatik und keine unnötigen Schnörkel, die eine besondere Beweglichkeit des Anwenders bedürfen. Der Realität der Straße angepasst, gibt es somit auch keine Regeln oder Einschränkungen, wie es in den meisten Kampfsportarten der Fall ist. Deshalb zählen wir das WingTsun auch nicht zum Kampfsport sondern zu den Kampfkünsten.
Ein Schüler wird in den WT-Schulen auch vergebens nach Turnieren, Wettkämpfen oder Pokalen suchen. Die realistische Selbstverteidigung gegen absolut aggressive und ernstgemeinte Angriffe lassen kein Reglement zu, ohne sich dadurch in (Lebens-) Gefahr zu begeben. Die Schülerinnen und Schüler lernen in allen 5 Distanzen einer körperlichen Auseinandersetzung zu kämpfen. Sie benutzen hierzu Fäuste, Tritte, Kniestöße, Ellenbogen, Fingerstiche und Wurftechniken. Aber ebenso wird unterrichtet, wie man durch verfrühte Wahrnehmung einem Streit vielleicht bereits verbal begegnen oder ihm sogar ganz aus dem Wege gehen kann.
Die rechtliche Situation im Rahmen des Notwehrrechtes soll natürlich nicht übersehen werden, deshalb erlernt der fortgeschrittene und erfahrenere Schüler auch sanfte Mittel um einen nicht ganz so gefährlichen Angriff zu begegnen.
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